Institut für Schulpädagogik

Prof. Dr. Wolfgang F. Schmid
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Bewusstsein
(Vgl. auch "Kleines" und "Großes" Bewusstsein)

Vergegenwärtigung von äußeren und/oder inneren Vorgängen 

Indem uns äußere und/oder innere Vorgänge bewusst werden, können wir diese innerhalb
innerhalb gewisser Grenzen beeinflussen.

Während das Alltagsbewusstsein bzw. das Kleine Bewusstsein uns ermöglicht, gekonnt
mit den Dingen umzugehen, ermöglicht uns das Große Bewusstsein schöpferisches
Verhalten, also nicht nur den einfallsreichen Umgang mit den Dingen, sondern auch das
Entwickeln neuer Ideen.

Ideen können sich aber erst dann und nur dann entwickeln, wenn das Bewusstsein in der
Lage ist, alle Kräfte zu mobilisieren (Ressourcen des Gehirns zu aktivieren). Das wiederum
setzt voraus, dass alle Perspektiven und Aspekte der Wahrnehmung (Kategorien) die
Organisation des Wahrnehmens, Betrachtens, Beobachtens und Begreifens regeln. Erst
unter diesen Voraussetzungen gelangen die beiden Hemisphären in einen schöpferischen
Dialog und erzeugen damit ungewöhnliche Bilder, Gedanken und Worte.

Komplementärer Begriff: Unterbewusstsein