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Bilder-Leben, das ist der Bewusstseinsvorgang des gefühlsmäßigen, bildlichen und in der Regel auch sprachlichen Erzeugens von Vorstellungen. Das kann künstlerisch, alltäglich banal oder wissenschaftlich geschehen. Das Vermögen, künstlerische Bilder zu erzeugen, nennen wir Begabung. Die Fähigkeit, wissenschaftliche Bilder zu erzeugen, bezeichnen wir als Intelligenz. Alltagsbilder entstehen aus einer Mischform heraus. Der Einfallsreichtum lebt vom Bilder-Leben (Phantasie). Die Kraft, Bilder dichterischer oder musikalischer oder wissenschaftlicher Art entstehen zu lassen, heißt Denken. Sprache ermöglicht Denken und Denken verschafft uns das Bilderleben. Wer schlecht denken kann, ist kaum schöpferisch tätig; seine inneren Augen sind erblindet. Auch Bilder-Leben kann sich konkret oder abstrakt vollziehen. Komplementärer Begriff: Bild-Erleben |