Institut für Schulpädagogik

Prof. Dr. Wolfgang F. Schmid
mail@dreiplusneun.de

 

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Pädagogik

Pädagogik ist die Wissenschaft vom 
Wahrnehmen, 
Betrachten, 
Beobachten und 
Begreifen des Menschen. 

Die Pädagogik untersucht Prozesse des Bewusstseins. 
Diese Untersuchung vollzieht sich wie in der Physik 
in vier Phasen:

Wahrnehmen: 

Es werden die Eigenschaften (Welche?) eines Bewusstseinsphänomens (Was?) erfasst.

Betrachten: 

Es wird deren Auftreten bestimmt (Wo?, Wann?). 
Dabei werden die Umstände (Wobei?) und das 
(Aus)Maß (Wie viel?) berücksichtigt.

Beobachten:

Es werden Zusammenhänge ermittelt, folglich
Ursachen (Warum?) und Wirkungen (Wozu?).
Diese Wirkungszusammenhänge werden nach
ihrem Grund (Wer? bzw. Wodurch?)  und ihrem
Zweck (Wofür?) befragt.

Begreifen:

Die beobachteten Zusammenhänge werden als
Prozess (Wie?) und als Strategie (Womit?), mit
der sich dieser Vorgang umsetzen lässt, formuliert.

Die Formulierung muss mathematisiert werden,
um als allgemeingültig anerkannt zu werden.
(Physik und Metaphysik (= Pädagogik) unterscheiden
sich in der Vorgehensweise nicht. Auch die Pädagogik
ist auf Experimente angewiesen (Verhaltensexperimente).

 

Komplementärer Begriff: Naturwissenschaft